Architekturfotografie

Architekten Städtebauer und Fachplaner entwickeln ihre Vorstellungen von Architektur zu einem großen Teil mit Hilfe von Architekturfotografien. Die Architekturfotografie übernimmt sozusagen die Vermittlerrolle zwischen Architektur und Betrachter. Eine Fotografie kann ein Gebäude jedoch nie vollständig wiedergeben da immer nur eine bestimmte Perspektive des Objektes sichtbar ist. Der Fotograf wählt einen bestimmten Standpunkt und entscheidet so über das was er den Betrachter zeigen möchte. Daher ist es sinnvoll sich vor dem Fotografieren inhaltlich mit der Architektur auseinander zu setzen, die abgebildet werden soll.
Die Reduktion eines dreidimensionalen Gebäudes auf ein zweidimensionales Medium stellt eine wesentliche Schwierigkeit bei der Darstellung von Zusammenhängen und räumlichen Eindrücken auf fotografischen Wege dar. Dies gilt es immer zu beachten, darüber hinaus entsteht ein Konzept für die Vermittlung architektonischer Inhalte aus der Analyse der Gebäudestrukturen, der entwurflichen Grundgedanken und dem Kontext des Gebäudes. Natürlich ist neben dem architektonischen Verständnis auch das Wissen um die technische Umsetzbarkeit, ein Sinn für Proportionen und die richtige Wahl der Bildinhalte erforderlich.
Die technischen Grundlagen der Fotografie der Bildanalyse und Durchführung von Fotoaufnahmen sowie der Weiterverarbeitung von Architekturfotografien sind Inhalte meiner Kurse.

Auf diesen Seiten finden sich Kursvideos und weiterführende Infos

Hier das Skript zu den Kursen:

Michael Heinrich, Architekturfotografie, Birkhäuser Verlag, Zürch, ISBN 978-3-03821-522-6

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